Christine Berndt
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ping pong N-S-O-W
einwöchiges public art project

2006 Südkorea

Die 7 Künstlerinnen der Gruppe msk7 - Mona Babl, Christine Berndt, Won-Yeon Chung, Kati Gausmann, Ricarda Mieth, Ulrike Mohr und Anja Sonnenburg - sind in Südkorea mit vier LKW von West nach Ost parallel zur Grenze zwischen Nord- und Südkorea unterwegs.

Die Außenflächen der LKW, ihre Innenräume - und die in ihnen installierten Tischtennisplatten - formieren ein komplexes Konfigurationsspiel von Zweiseitigkeiten und ihren Zwischenräumen, Verbindungs- und Trennungszonen. So zeigen die Seitenflächen der vier LKW großformatige Panoramaansichten: Je eine Darstellung des koreanischen Küstenstreifens und eine der politischen Grenze zwischen Nord- und Südkorea. An den Stationen entlang der Strecke von der West- zur Ost-Küste heben sich die Seitenwände der Wing-Bodys und präsentieren die Spielräume im Innern: vier Tischtennisplatten laden zum Ping-Pong-Spiel ein und fordern zur Positionierung und Interaktion heraus.

"Die Aktion ping pong N-S-O-W findet im Grenzgebiet zwischen Nord- und Südkorea zu einer Zeit statt, in der Ost-West-Grenzerfahrungen in Berlin aus den topographischen und politischen Räumen in die mentalen und sozialen Tableaus transponiert werden - und zu einem Zeitpunkt, da in Korea die ideologischen Nord-Süd-Bilder des Kalten Krieges neu in Szene gesetzt werden. Für solche Grenzerfahrungen - zwischen Ping-Pong-Diplomatie und persönlichem Hin-und-Her-Gerissensein, zwischen Extremen von territorialen und politischen Spaltungseffekten - hat die Gruppe msk7 einen besonderen gemeinsamen Spielraum eröffnet."
Robert Krokowski www.kunst-blog.com